Nebentätigkeit für Anwält:innen: Online-Rechtsberatung und telefonische Rechtsberatung – Flexibel beraten, digital verdienen

Die Nachfrage nach schneller und unkomplizierter Rechtsberatung wächst stetig. Mandantinnen und Mandanten möchten rechtliche Fragen heute möglichst online oder telefonisch klären – ohne lange Wartezeiten oder einen Kanzleibesuch. Genau hier setzt die Tätigkeit in der Online-Rechtsberatung und als Telefonanwalt oder Telefonanwältin an. Sie können Ratsuchenden eine fundierte Ersteinschätzung per Telefon, E-Mail oder Online-Formular geben. Typische Fragen drehen sich oft um Arbeitsrecht, Mietrecht oder Vertragsangelegenheiten und lassen sich oft in kurzer Zeit beantworten. Für Mandant:innen bedeutet Weiterlesen

By Anne, ago

Überforderung mit moderner Technik entbindet nicht von beA Nutzung

Ein Anwalt darf sich nicht auf technische Überforderung berufen – das FG Berlin-Brandenburg lehnt Ausnahmen strikt ab (Az.: 3 K 3179/24). Mit dem Ziel eines effizienteren Rechtsverkehrs wurde das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) eingeführt. Doch was passiert, wenn ein Anwalt das beA nicht nutzt – aus Altersgründen oder wegen mangelnder technischer Affinität? Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg hat diese Frage im Fall eines 71-jährigen Rechtsanwalts eindeutig beantwortet: Die Nutzungspflicht bleibt bestehen – unabhängig von Alter oder IT-Kompetenz. Weiterlesen

By JUSTUS, ago

Kanzleimarketing – lieber den Profis überlassen?!

In Zeiten zunehmenden Wettbewerbs und digitaler Sichtbarkeit wird professionelles Marketing auch für kleine und mittelständische Anwaltskanzleien immer wichtiger. Mandantinnen und Mandanten informieren sich heute primär online – wer hier nicht präsent ist, wird schnell übergangen. Empfehlungen und ein persönliches Netzwerk spielen nach wie vor eine wichtige Rolle, doch der erste Eindruck entsteht mittlerweile häufig über die Kanzleiwebsite, Google-Suchergebnisse oder Bewertungen auf entsprechenden Plattformen. Ein veralteter Webauftritt, lieblos gepflegte Social-Media-Kanäle oder fehlende digitale Erreichbarkeit können daher Weiterlesen

By Manuel, ago

Keine Rückkehr nach Betrug: BGH bestätigt Ablehnung der Wiederzulassung

Auch nach 17 Jahren bleibt der Weg zurück in den Anwaltsberuf versperrt: Ein Rechtsanwalt, der mehrfach Kfz-Versicherungen betrogen hatte, darf weiterhin nicht wieder zugelassen werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte mit Beschluss vom 22.09.2025 – AnwZ (Brfg) 28/25 –, dass es an der erforderlichen Wiedergutmachung fehle. Zentrale Fragestellung: Wann ist ein Anwalt nach schwerem Fehlverhalten wieder zulassungsfähig? Im Zentrum des Falles steht die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Anwalt nach einer strafrechtlichen Verurteilung wegen Weiterlesen

By JUSTUS, ago

Mit ChatGPT zur Klageschrift

Die Digitalisierung bietet Anwältinnen und Anwälten eine Vielzahl an Möglichkeiten, Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten. Tools wie ChatGPT revolutionieren dabei insbesondere die Erstellung von Dokumenten. Dieser Artikel zeigt am Beispiel eines Schadenersatzanspruchs aus einem Kaufvertrag, wie ChatGPT in der anwaltlichen Praxis eingesetzt werden kann, um beispielspielweise eine Klageschrift zu erstellen, welche Vorteile es bietet und worauf Sie achten sollten. Ein typischer Fall: Vertragsbruch aufgrund mangelhafter Ware Ein Mandant berichtet, dass ein Vertragspartner eine vertraglich vereinbarte Leistung Weiterlesen

By Uli, ago

Urlaub in der Anwaltskanzlei – was Anwält:innen beachten sollten

Sie können es kaum noch erwarten, ein paar Tage Pause einzulegen? Auch Anwält:innen haben Anspruch auf Erholung. Doch juristisch gesehen ist Urlaub kein „Offline-Bereich“: Die Berufspflichten laufen weiter. Wer in Deutschland als Rechtsanwält:in tätig ist, muss daher dafür sorgen, dass Mandate auch während der Abwesenheit ordnungsgemäß betreut und insbesondere keine Fristen versäumt werden. Kernpunkt ist eine funktionierende Kanzleiorganisation, die sicherstellt, dass Posteingänge (inkl. beA) überwacht, Fristen notiert und eingehalten sowie Mandant:innen informiert werden. Urlaub ist Weiterlesen

By Anne, ago

Stressfreie Buchführung: Wie Sie finanzielle Klarheit in Ihrer Kanzlei schaffen

Beinahe leidenschaftlich entrückt erhebt Kaufmann Werner in Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre sein ökonomisches Ideal von Ordnung und Transparenz zum Leitsatz menschlichen Daseins, indem er äußert: „Welche Vorteile gewährt die doppelte Buchhaltung dem Kaufmanne! Es ist eine der schönsten Erfindungen des menschlichen Geistes, und ein jeder gute Haushalter sollte sie in seiner Wirtschaft einführen.“ Den ein oder anderen bringt diese Aussage sicherlich zum Schmunzeln. Denn das Thema Buchführung dürfte in der Anwaltschaft größtenteils kaum für einen Weiterlesen

By Uli, ago

Zulässige Google-Bewertung: Meinungsfreiheit schützt scharfe Kritik an Anwaltskanzlei

Die Grenzen zulässiger Online-Bewertungen beschäftigen regelmäßig die Gerichte – insbesondere dann, wenn es um Kanzleikritik geht. In einem aktuellen Urteil hat das OLG Stuttgart klargestellt: Selbst scharfe Kritik an der anwaltlichen Leistung kann vom Grundrecht auf Meinungsfreiheit gedeckt sein (Urteil vom 29.09.2025 – Az. 4 U 191/25). Mandant übt deutliche Kritik – Kanzlei klagt Auslöser war eine Google-Rezension eines ehemaligen Mandanten, der sich mit deutlichen Worten über eine arbeitsrechtlich beratende Kanzlei äußerte. Er hatte seiner Weiterlesen

By JUSTUS, ago

Kanzlei in der Privatwohnung – Chancen, Risiken und praktische Tipps

Die Kanzlei direkt in der eigenen Wohnung ist für viele Anwält:innen ein reizvolles Konzept. In Sekundenschnelle vom Frühstückstisch an den Schreibtisch, keine Extrakosten für Kanzleimiete – das klingt verlockend. Doch ganz so einfach ist es in der Regel nicht. Denn eine Kanzlei in der Privatwohnung wirft rechtliche, organisatorische und praktische Fragen auf. Wir zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile und erklären, worauf Sie achten müssen. Rechtliche Rahmenbedingungen Grundsätzlich können Anwältinnen und Anwälte, ihre Kanzlei in Weiterlesen

By Carolin, ago

Gericht lehnt Terminverlegungsantrag erst im Urteil ab – BFH rügt Gehörsverletzung

Darf ein Gericht einen fristgerecht gestellten Antrag auf Terminverlegung erst im Urteil ablehnen – ohne vorherige Rückmeldung an den Antragsteller? Der Bundesfinanzhof (BFH) sieht hierin eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör und stärkt damit die anwaltliche Planungssicherheit (BFH, Beschluss vom 26.09.2025 – III B 112/24). Antrag auf Terminverlegung wegen Erkrankung des Prozessbevollmächtigten Ein Partner der mandatierten Sozietät beantragte 3 Tage vor einem anberaumten Verhandlungstermin beim Finanzgericht (FG) die Verlegung des Termins. Der eigentlich zuständige Weiterlesen

By JUSTUS, ago

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